Endlich: Der FcH steigt wieder auf (den Roggen)

Am Samstag, 2. November war es wieder so   weit. Die 1. und 2. Mannschaft, verstärkt vom Clubhauswirten, versammelte sich am Bahnhof Hägendorf zur traditionellen Herbstwanderung. Scherz war zum zweiten Mal infolge angemeldet. Rund 20 Nasen warteten sehnsüchtig auf die Ankunft des Aargauers und dann kam sie doch, die bittere Enttäuschung. Der Mann aus Muhen kam (WIEDER!!!) nicht. Er hatte sich erneut kurzfristig abgemeldet. Ob er wirklich verhindert war oder ob wir ihm in Anbetracht des happigen Programms zu viel Angst eingejagt hatten, bleibt sein Geheimnis.

Nun denn, die Trauer war von kurzer Dauer. Um 07.40 Uhr machten wir uns mit dem Regio auf den Weg nach Oensingen. Von dort starteten wir mit einem Einwärmen bis zum Knaus. Die Teilnehmer stärkten sich mit Gipfeli, Tee und Kaffee für den happigen nächsten Teil.

Vor Abmarsch gab es noch eine kleine Überraschung. Fabiii K. aus H. hatte jedem Teilnehmer ein Geschenk mitgebracht. Einen Flachmann geschmückt mit unserem Vereinswappen. Fürsorglich wie wir den Mann vom Vogelberg kennen, hatte er den Flachmann im Vorfeld gefüllt. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die wie immer einwandfreie Organisation und das Geschenk inklusive Inhalt (heisser Früchtetee).

Vielleicht noch eine Info für Herbstwanderungs-Laien: Getrunken wird nur mit der linken Hand und gewürfelt wird bis zum bitteren Ende.

Nun war alles erklärt und wir begannen mit dem im Titel erwähnten Aufstieg auf den Roggen. Der eine oder andere kam dabei ordentlich ins Schwitzen und auch das Keuchen einzelner war wohl bis nach Hägendorf zu hören. Widererwarten schaffte es jedoch jeder, einigermassen verlustfrei, bis zum Gipfel. In einigen Gesichtern konnte man erkennen, dass sie sich auf eine Sitzgelegenheit im Restaurant Roggen freuten. Während des rund zweistündigen Aufenthalts wurde gegessen, getrunken und gewürfelt. Cordon-Bleu, Mineral mit Schnitz und Rivella blau waren übrigens die begehrtesten Produkte.

Nachdem alle ihre Würfelschulden und Dominik (aus O.) noch andere Schulden beglichen hatten, ging es weiter. Der Sprint ins Älpli stand an. Schliesslich wollte jeder schnellstmöglich wieder sitzen. Auch diesen Abschnitt meisterten wir mit Bravur. Dann war es soweit. Frei nach dem Motto «kein Bier vor vier» genehmigten wir uns, ob der nun ausreichend fortgeschritten Zeit, die erste Flasche Bier. Wirklich verdient, fanden wir und führten parallel unseren Würfelwettbewerb weiter. Um für den nächsten Teil bei Kräften zu sein, verpflegten wir uns mit etlichen (liebevoll zubereiteten) kalten Platten.

Es war schon eingedunkelt, als wir uns auf den Weg in Richtung Chilchli machten. Gut ausgerüstet mit Fackeln und Stirnlampen marschierten wir los. Das Bier im Älpli zeigte Wirkung. Die Stimmung wurde immer losgelöster. Es wurde gesungen und gerutscht. Die ersten kamen über eine Stunde früher in Bärenwil an als die am lautesten Singenden. Das Wichtigste war aber: alle kamen an!!!

Es wurde noch ein letztes Mal gewürfelt, gegessen und getrunken. Viele hatten nach dem Bier im Älpli wieder auf Wasser mit Schnitz oder Rivella blau umgestellt. Bei lockerer Stimmung wurden Cordon Bleus, Wildspezialitäten und anderes konsumiert.

Es war nach 22 Uhr, als sich unsere Wege trennten. Einige wurden von lieben Müttern, Freundinnen und sonstigen Bekannten abgeholt. Andere rutschten noch die Schlucht runter für ein End-Bier in der Sportsbar. Einige legten sich Zuhause schlafen. Andere zog es weiter an die Sonic oder ins Terminus. So oder so war es ein gelungener Anlass (bei mehr oder weniger trockenem Wetter). Wir freuen uns aufs nächste Jahr…


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